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Kununu & Co – Was läuft hier schief?

Unternehmensbewertungsportale vs. Internes Mitarbeiter-Feedback

Unternehmensbewertungsportale wie Kununu, Glassdoor, MeinChef oder JobVote, sind heute beliebte Informationsquellen bei der Jobsuche. Dies auch dank dem, dass sich relativ viele Mitarbeiter*innen an der Bewertung ihrer Unternehmen beteiligen. Genutzt werden Kununu & Co aber auch, um den Unternehmen selbst direktes Feedback zu geben. Was naturgemäß nicht immer nur Lobeshymnen sind.

Unabhängig ob positive oder kritische Rückmeldungen, interessant ist viel mehr die Frage, warum Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überhaupt Bewertungsportale für das direkte Feedback nutzen.
Denn einerseits ist hier der Aufwand zum Feedback geben nicht unerheblich, da je nach Portal recht umfangreiche Fragenkataloge auszufüllen sind. Andererseits bieten heute viele Unternehmen intern verschiedenste Möglichkeiten für das Mitarbeiter-Feedback an.
Man könnte nun meinen, dass die Feedbacks auf den Bewertungsportalen vor allem von den ewigen „Nörglern“ stammen, die ihr Unternehmen quasi öffentlich an den Pranger stellen wollen. Doch dies wäre weit gefehlt.
So finden sich selbst bei kritischen Feedbacks fast immer auch positive Rückmeldungen.
Zudem beinhalten viele der abgegebenen Feedbacks im offenen Teil sehr konstruktive Hinweise, wo genau die Stärken und Schwächen liegen.
Es handelt sich bei den Portalen also mit Nichten um „Meckerkästen“, wo Mitarbeiter*innen aus Lust und Laune heraus ihr Unternehmen bewerten.
Im Gegenteil! Die Feedbacks sind in der Regel konkret und umfassend begründet und wären eine wertvolle Quelle für notwendige Verbesserungen und Veränderungen in den Unternehmen.

Warum Feedback über das Portal?

Mitarbeiter*innen schätzen es sehr, wenn sie offen und ohne Angst Feedback geben können zu allem, was ihnen an ihrem Job, am Arbeitsumfeld und Unternehmen auffällt und relevant erscheint.
Wer die offenen Kommentare aufmerksam liest, merkt, wie viel Aktualität und Authentizität dahinter stecken.
Dies nicht zuletzt deshalb, weil die webbasierten Bewertungsportale einen hohen Schutz der Anonymität gewährleisten.
Dafür nimmt man dann auch in Kauf, dass man wieder einmal „Bewertungssternchen“ zu etwas vergeben muss, was einen gar nicht wirklich interessiert.

Die klassischen Feedback-Tools

Im Gegensatz dazu stehen die klassischen internen Feedback-Instrumentarien. Egal ob jährliche Mitarbeiterbefragungen, Puls- bzw. Mikroumfragen oder Stimmungsbarometer.
Hier werden Themen und Kriterien systematisch begrenzt, zu denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Feedback geben dürfen und natürlich auch wann.
Oftmals handelt es sich bei den zu bewertenden Fragestellungen und Statements auch mehr um eine Art verstecktes Self Assessment. Sprich, wie beurteilen die Mitarbeiter*innen ihre persönliche Motivation und ihr Engagement oder wie sehr identifizieren sie sich mit dem Unternehmen.
Unternehmensbewertung Kununu
Spätestens jetzt verlieren die Mitarbeiter*innen das Interesse am Feedback, weil sie spüren, dass es im Grunde gar nicht um ihre Themen, Belange und Herausforderungen geht.
Die Stimmungsbarometer sind dabei häufig auch nicht mehr als eine gut gemeinte Geste. Denn was soll man auf Dauer antworten, wenn man jeden Tag gefragt wird, wie es einem so geht. Es verkommt zu einer Floskel.

Das Manko der Bewertungsportale

So sehr sich Kununu & Co positiv für die Mitarbeiter*innen von den klassischen Feedback-Tools abgrenzen, sind sie für die Unternehmen selbst nur bedingt von Nutzen.
Abgesehen davon lässt sich die wertvollste Substanz der Portale, sprich die offenen Kommentare, nur schwerlich nutzen, da diesbezüglich eine quantitative Auswertung der Feedbacks nicht oder nur mit hohem Aufwand möglich ist.
Fazit: Bewertungsportale wie auch klassische Feedback-Instrumentarien weisen substanzielle Schwächen in ihren Grundkonzepten auf, die sich nur mit einem grundlegend neuen Ansatz wie bei SMART FED lösen lassen.
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